Haarfuß_uU - 13. Okt. - 1 Minuten Lesezeit
Back to the roots!
Die ersten drei Filme haben eine Welt geschaffen, die Millionen Menschen bis heute lieben. Wer „Das vierte Zeitalter“ zu einem Erfolg machen will, muss deshalb nicht alles neu erfinden – im Gegenteil: Die beste Chance auf einen würdigen vierten Teil besteht darin, sich so eng wie möglich an dem zu orientieren, was die ursprüngliche Trilogie groß gemacht hat.
Das bedeutet echte Kulissen statt steriler CGI-Welten, handgefertigte Kostüme und Requisiten, vertraute Figuren und vor allem eine Geschichte, die sich Zeit für ihre Charaktere und ihre Welt nimmt. Natürlich darf sich eine Filmreihe weiterentwickeln. Aber Weiterentwicklung sollte bedeuten, auf einem starken Fundament aufzubauen – und nicht, es einzureißen.

Genau deshalb macht mir die aktuelle Entwicklung Sorgen. Vieles von dem, was bisher über die Produktion bekannt geworden ist, klingt weniger nach einer behutsamen Fortsetzung als nach dem Versuch, die Reihe einem möglichst modernen Publikum anzupassen. Mehr Action, mehr Effekte und ein veränderter Cast mögen auf dem Papier zeitgemäß wirken – aber wenn dafür genau das verloren geht, was diese Filme einmal besonders gemacht hat, bleibt am Ende vielleicht ein spektakulärer Fantasyfilm. Nur eben nicht der vierte Teil, auf den wir so lange gewartet haben.

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